Trostgottesdienst:
Trauergemeinde nahm Abschied von Bezirksvorsteher Schönleiter

Eine große Schar an Trauergästen nahm am Samstag, den 5. August 2016 in der Kirche in Merseburg Abschied von dem verstorbenen ehemaligen Bezirksvorsteher Walter Schönleiter. Den Trostgottesdienst leitete Apostel Jens Korbien.

Unter ergreifender Anteilnahme der vielen Gäste, darunter auch der Apostel Rolf Wosnitzka, die Bischöfe Thomas Matthes und Ralph Wittich sowie der im Ruhestand befindliche Bezirksapostel Wilfried Klingler und Apostel Gerald Bimberg, beleuchtete Apostel Korbien das Leben des Verstorbenen. Die versammelte Gemeinde sang dazu zu Beginn der Stunde sein Lieblingslied "Wohl mir, dass ich Jesus habe". So stand es auch im Herzen des ehemaligen Bezirksvorstehers Walter Schönleiter, so der Apostel. Er suchte Frieden, Freude und Kraft in Jesus Christus. Dieses konnte er auch an die Glaubensgeschwister im Bezirk weitergeben, denn sein Handeln war geprägt von Frieden und Freude.

Die Trostpredigt stellte Apostel Korbien unter das Wort aus Römer 14,  aus Vers 17, welches auch ein Zeugnis des Strebens des Verstorbenen ist:

"Das Reich Gottes ist... Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist. Wer darin Christus dient, der ist Got wohlgefällig und bei den Menschen geachtet."

Walter Willy Schönleiter hatte ein unerschütterliches Gottvertrauen, auch bei Belastungen und Enttäuschungen. Er diente seit 1955 als Amtrsträger in der Neuapostolischen Kirche, darunter als Gemeindevorsteher für Schafstädt und Merseburg. Seit 1988 war er als Bezirksältester für den Bezirk Halle (Saale) tätig und wurde im Jahr 2002 durch Bezirksapostel Klingler in den Ruhestand versetzt. Auch im Ruhestand pflegte er weiterhin Gemeinschaft und Gastfreundschaft und war beispielsweise auch bis zuletzt in der Kirchengrundstückspflege aktiv. Von seiner schweren Krankheit, die ihn 2010 erreichte, konnte er sich am Ende nicht mehr erholen.

Apostel Rolf Wosnitzka bezeugte im Mitdienen, dass Walter Schönleiter nicht nur ein Amtsbruder war, sondern auch ein Glaubensbruder, der die Gemeinschaft brauchte und pflegte. Ihm war er auch ein väterlicher Freund und Ratgeber mit viel Lebenserfahrung und Lebensweisheit. Apostel Wosnitzka stellte das Leben des Verstorbenen unter das Wort aus Römer 4, Vers 20 und 21:

"Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre und wusste auf allergewisseste: Was Gott verheißt, das kann er auch tun."