Danken für Gottes reiche Gaben

Es war sein letzter Gottesdienst im Kirchenbezirk Leipzig und zugleich sein letzter Gottesdienst im Arbeitsbereich von Apostel Korbien, den Bezirksapostel Klingler am Sonntag, dem 5. Juni 2016 in der Kirche Leipzig-Mitte hielt.

Eingeladen waren die Gemeinden des Bereiches Leipzig sowie alle Vorsteher und Beauftragten des Kirchenbezirkes. Begleitet wurde der Bezirksapostel von Apostel Korbien und Bischof Matthes.

Kraftvoll sang die versammelte große Gemeinde zu Beginn des Gottesdienstes „Großer Gott, wir loben dich“ (GB 255). Der Bezirksapostel stellte sein Dienen unter das Bibelwort 1. Korinther 1, 4.5:

„Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christus Jesus, dass ihr durch ihn in allen Stücken reich gemacht seid, in aller Lehre und in aller Erkenntnis.“

Nach dem Vortrag des Chores „Heute, so ihr seine Stimme höret“ (CB 109) sagte der Bezirksapostel, dass es ihm in diesem Gottesdienst nicht darum gehe, Abschied zu nehmen. Es gehe ihm um Dankbarkeit gegenüber Gott, um Anbetung und Lobpreis Gottes. Christus sei ihm darin Vorbild, er hat den Vater verherrlicht, hat deutlich gemacht, wie groß Gott ist.

Kerngedanken aus dem Dienen des Bezirksapostels:

Gott ist groß

 

Die Größe Gottes zeigt sich in seiner wunderbaren Schöpfung. Doch Gott ist nicht nur Schöpfer, nicht nur Lenker der Geschichte, er ist ein Gott der Liebe. Aus Liebe sandte er seinen Sohn.

Der Heilige Geist – unser Lehrer

 

Der Heilige Geist lehrt uns:

  • zu Christus aufzuschauen,
  • alle unsere Sorge auf ihn (Gott) zu werfen,
  • zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit zu trachten,
  • unser Herz zu öffnen, wenn wir die Stimme Gottes hören.

Der Heilige Geist führt uns in die Erkenntnis Gottes.

Christus – Mittelpunkt der Gemeinde

 

Christus hat uns reich gemacht:

Durch die Gabe des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist ist Tröster, Kraft Gottes und Liebe Gottes.

Durch den Glauben. Aus dem Glauben erwachsen Gottvertrauen, Mut und Hoffnung.

  • Gottvertrauen heißt, Gott in alle Lebensentscheidungen einzubeziehen, unser Leben in Gottes Hand zu legen.
  • Mut haben heißt, zu reden von dem, was Gott an uns getan hat, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen.
  • Unsere Hoffnung ist darauf gerichtet, dass Gott uns beisteht, uns zu sich holt und uns Gnade schenkt.

Durch die Liebe Gottes. Sie will den Menschen das ewige Heil schenken. In unseren Gemeinden ist sie die gestaltende Kraft.

Den Amtsbrüdern legte der Bezirksapostel ans Herz, nicht zu vergessen, wer sie reich gemacht hat – Christus. Wer als Amtsträger erkennt, dass er seine Gaben von Christus empfangen hat, kann leuchten. Ansonsten kann er nur glänzen. Und am Beispiel einer kleinen Geschichte über die Werkzeuge des Tischlers, von denen jedes gebraucht wird, mahnte der Bezirksapostel zur Einigkeit im Geist.

Apostel Korbien rief im Mitdienen dazu auf, das diesem Gottesdienst zugrunde gelegte Bibelwort lebendig zu halten, uns unseren Reichtum in Christus immer wieder bewusst zu machen und die uns gewordenen Wohltaten zu verkündigen.

Bischof Matthes betonte in seinem Predigtbeitrag den Reichtum einer betenden Gemeinde. In ihr wird jeder gebraucht.

Am Ende des Gottesdienstes richtete Apostel Korbien einige Dankesworte an den Bezirksapostel und überreichte ihm einen Blumenstrauß. 19 Jahre hat Bezirksapostel Klingler in Sachsen-Anhalt Verantwortung getragen und gearbeitet und 14 Jahre in Sachsen/Thüringen. Was in dieser Zeit in die Seelen gesät und gepflanzt worden ist, so Apostel Korbien, das bleibt, das wird Frucht tragen. Der Apostel schloss mit den Worten: „Es war sicherlich ein ganz bewegender Moment für uns, als du das letzte Mal hier an diesem Platz die Arme ausgebreitet hast zum Schlusssegen. Dieses Bild bleibt!“

Musikalisch wurde der Gottesdienst gestaltet von einem Kinderchor und einem gemischten Chor aus Sängern der eingeladenen Gemeinden.