"Singet dem Herrn ein neues Lied"

Sänger und Instrumentalisten aus dem Kirchenbezirk Halle (Saale) gestalteten am Wochenende 14./15.7. zwei Konzerte zur Unterstützung des Fördervereins „Geiseltalsee-Kirche e.V.“ und als Benefiz für zwei Vereine in Weißenfels, welche Hilfe an Kindern und Jugendlichen der Stadt leisten.

Die ersten Gedanken für diese beiden Konzerte lagen schon eine erhebliche Zeit zurück. Deshalb waren die Vorbereitungen lang, aber sehr erfolgreich.

In der kleinen Geiseltalsee-Kirche, einer ehemaligen Kapelle, jetzt zu einem Haus für Konzerte und Begegnungen umgestaltet, fand am Samstag, 14. Juli 2012, das erste Konzert in einem, den beengten Platzverhältnissen geschuldet, kleineren Rahmen mit zahlenmäßig geringer besetztem Chor und Orchester statt.

Das tat der Begeisterung bei den Akteuren und der Freude bei den Zuhörern keinen Abbruch. Viel Applaus und so manche Gabe in die Spenden-Sammel-Körbchen (für den Förderverein) waren Ausdruck des Dankes und der Anerkennung.

Die wesentlich größere Stadtkirche „St. Marien“ in Weißenfels sah am Sonntag, 15. Juli 2012, zum Konzert unter gleichem Titel erheblich mehr Akteure und Zuhörer. Das imposante Kirchenschiff und die malerische Innengestaltung des Gotteshauses boten dafür einen besonderen Rahmen.

Der Auftritt des Chores, des Orchesters und des Kinderchores sollten helfen, für den „Kinder- und Jugendhilfeverein Weißenfels e.V.“ und den „Lebenshilfe Weißenfels e.V. AG Neustadtkinder“ Spenden einzuwerben. Dazu waren mit „NAK-karitativ“, dem Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche, zuvor die Organisation und Abrechnung der zu erwartenden Erlöse vereinbart worden. Zusätzlich zu den am Ende des Konzertes gesammelten Beträgen konnten über einen folgenden Zeitraum auch Überweisungen an NAK-karitativ getätigt werden, die ebenfalls einbezogen wurden. Zu einem regional passenden Höhepunkt werden die Spenden an die beiden Vereine übergeben.

Doch zurück zum Konzert.

In dem Wissen um den guten Zweck gaben Sänger und Instrumentalisten ihr Allerbestes. Spontaner Beifall, sonst in Konzerten nicht üblich, kam immer wieder auf, wenn besondere Glanzpunkte des etwa einstündigen Programms (es umfasste zwanzig einzelne Beiträge) erklangen, seien es der Kinderchor, die Folge „Kyrie – Adoramus te- Gloria“ (J. Estes) oder als Abschluss das allen Christen bekannte „Vater Unser“ (J. Bankson).

Die gut gefüllte Stadtkirche leerte sich nach dem Konzert nur langsam und lange noch standen die Zuhörer beieinander, um über das eben Erlebte zu sprechen und es in sich nachklingen zu lassen.