Gottesdienst für Hörgeschädigte mit Bischof Matthes

33 Hörgeschädigte erlebten gemeinsam mit der Gemeinde Grimma einen Gottesdienst mit Bischof Thomas Matthes. Besonderer Höhepunkt im Gottesdienst war die Aufnahme zweier Gäste in die Neuapostolische Kirche.

Am Sonntag, 22. März 2009 diente Bischof Thomas Matthes der Hörgeschädigten-Gemeinde Sachsen/Thüringen in unserer Kirche in Grimma. Als Grundlage für den Gottesdienst verwendete Bischof Matthes das Bibelwort Johannes 15, 12-14:

"Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete."

33 Hörgeschädigte, davon 16 Gäste waren nach Grimma gekommen, einige davon aus dem Erzgebirge sowie aus Thüringen.

In seinem Dienen stellte der Bischof den Gottesdienstbesuchern die Liebe einer Mutter zu ihren Kindern vor Augen. Eine Mutter ist immer bemüht, dass es den Kindern gut geht, und sie verzichtet dabei gern auf viele eigenen Wünsche. So liebt uns auch unser Herr Jesus. Er hat dafür sein Leben geopfert, damit wir das ewige Leben bekommen können.

Priester Dieter Schweda (Naunhof) und Priester Andreas Krämer (Leipzig-Mitte) dienten mit.

Ein besonderer Höhepunkt im Gottesdienst war die Aufnahme von zwei Gästen in die Neuapostolische Kirche.

Nach dem Gottesdienst waren alle noch lange bei einem Imbiss und Gesprächen zusammen.

Seit Oktober 2004 werden in der Gebietskirche Sachsen/Thüringen Gottesdienste für Hörgeschädigte angeboten. Inzwischen gibt es eine Hörgeschädigten-Gemeinde aus mehr als 20 Mitgliedern. Insgesamt besuchen rund 50 Hörgeschädigte die in den einzelnen Regionen der Gebietskirche für sie angebotenen Gottesdienste. Dabei liegt die durchschnittliche Teilnahme von Hörgeschädigten zu diesen besonderen Gottesdiensten bei zirka 25 Gottesdienstbesuchern. Tendenz steigend.