Leipziger Senioren auf den Spuren der blauen Keram

Was ist dran an der berühmten Bürgel-Keramik? Dieser Frage gingen Leipziger Senioren bei einem Tagesausflug ins "Nachbarland" auf den Grund. Dabei waren die blauen Töpfe nicht die einzige Thüringer Spezialität.

Am 29. September 2009 unternahmen 42 Senioren aus den Gemeinden Leipzig-Mitte, Leipzig-Plagwitz und Delitzsch eine gemeinsame Busfahrt ins schöne Thüringer Land. Um 9.00 Uhr war Treffpunkt am Hauptbahnhof Leipzig, wo bereits ein moderner Reisebus für uns bereit stand.

Die Fahrt führte zunächst über die Autobahn Richtung Eisenberg und weiter durch Bad Klosterlausnitz in die Töpferstadt Bürgel. Dieser Ort ist bekannt für seine berühmten dunkelblauen Krüge, Vasen, Schalen und Gefäße mit den weißen Punkten. Bei der Besichtigung des Bürgeler Töpfermuseums und einer Töpferwerkstatt erfuhren wir viel Wissenswertes und Interessantes über die Herkunft und Herstellung der bekannten blauen Bürgel-Keramik. Auf einer Drehscheibe wurde live vorgeführt, wie die Vasen und Schalen ihre Formen erhalten.

Anschließend ging es weiter durch die schöne herbstlich gefärbte Thüringer Landschaft. Gegen Mittag erreichten wir das Waldhotel "Zu den grauen Ziegenböcken", wo uns ein äußerst schmackhaftes echt Thüringer Mittagessen serviert wurde. Es gab Sauerbraten, Rotkohl und - wie soll es anders sein - Thüringer Klöße.

Als sich alle gestärkt hatten, fuhr der Bus weiter ins bekannte Mühltal. Dort unternahmen wir eine 45-minütige Wanderung, ein Fitnessprogramm für Körper, Geist und Seele. Zum einen tat die Bewegung an der frischen Luft gut und zum anderen ergaben sich viele schöne gemeinsame Gespräche. Nach dem anschließenden Kaffee und Kuchen traten wir die Heimreise an und erreichten dankbar gegen 18.00 Uhr wieder unseren Ausgangspunkt, den Leipziger Hauptbahnhof. Es ist noch anzumerken, dass wir von einem sehr fachkundigen Reiseleiter begleitet wurden.

Beim Verabschieden kam vielfach der Wunsch zum Ausdruck, im nächsten Jahr eine weitere Tagesreise zu planen zu einem neuen schönen Ziel.

Zum guten Schluss sei noch erwähnt: Man sagt ja oft "Wenn Engel reisen, ...". Obwohl für den ganzen Tag Regenschauer angekündigt waren, konnten wir am Ende der Reise sehr dankbar sein. Erst gegen 18.30 Uhr öffnete der Himmel seine Schleusen. Aber da waren die meisten Reiseteilnehmer schon wieder zu Hause.